...das einzige, was wir brauchen, um gute Philosophen zu werden, ist die Fähigkeit, uns zu wundern...

Jostein Gaarder: Sofies Welt.

„Der offizielle Weltrekord bim Luftanhalten liegt bei 11 Minuten und 35 Sekunden – wie schafft man das bloß?“, „Wie kann aus einem Ei ein Küken schlüpfen“ oder „Was trägt mein Nachbar bloß für einen seltsamen Hut“ – wir alle haben uns schon mehr als eine Mal in unsere Leben über das ein oder andere gewundert oder gestaunt. Dass das sich Wundern oder Staunen der Anfang der Philosophie ist, das wusste bereits Aristoteles.

Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet der Begriff „Philosophie“ wörtlich „die Liebe zur Weisheit“. Philosophen hinterfragen sämtliche Bereiche des Menschseins, des Zusammenlebens, der Welt und darüber hinaus: Wer bin ich und wer bist Du? Woher kommt unsere Welt?

Die Ethik ist ein Teilbereich der Philosophie. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frage: wie werde ich glücklich und wie genau muss ich handeln, um sowohl mein eigenes Glück zu finden als auch das meiner Mitmenschen zu fördern – ist dies überhaupt möglich? Und woran erkenne ich, ob eine Handlung gut oder schlecht ist? Die besondere Aufgabe des Ethikunterrichts ist es, noch genauer hinzusehen, nachzufragen und so gegenüber wichtigen gesellschaftlichen Problemen eine selbstständige Position zu entwickeln und Mitverantwortung einzuüben.

Um sich mit wichtigen philosophischen Fragen zu beschäftigen muss man kein bestimmtes Alter haben, so beschäftigen sich schon junge Denker mit den großen Gedanken. Das Fach Ethik kann seit dem Schuljahr 2020/21 ab der sechsten Klasse besucht werden. Die Ausweitung des Unterrichts auf die Klassenstufe 5 soll schnellstmöglich erfolgen.

Innerhalb der Bildungspläne ist die Aufgabe des Ethikunterrichts wie folgt definiert: „Die Bildungsstandards des Fachs Ethik berücksichtigen in allen Klassenstufen einerseits das Anforderungsniveau der wissenschaftlichen und argumentativen Auseinandersetzung mit Fragen der Moral. Andererseits orientieren sie sich an den Problemfeldern, in denen Fragen der Wertklärung und Wertbeurteilung, Normenbegründung und -durchsetzung überhaupt erst entstehen.“

Das sind wir:

Frau Ludwig und Frau Wilczopolski

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