Der 3 stündige Biologiekurs der Kursstufe 2 hat es sich in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht anschauliche Modelle für den Unterricht zu entwickeln. Damit sollen komplexere biologische Sachverhalte aus der Kursstufe für Schülerinnen und Schüler leichter zugänglich werden und deren Interesse wecken.

Neben viel Kreativität und Motivation brachten die Schülerinnen und Schüler ein großes Maß an Ausdauer, Sinn für Details und ein fundiertes biologisches Hintergrundwissen mit.

Bei der Themenwahl konnten sich die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Bildungsplanthemen der Oberstufe frei entscheiden. Viele wählten das Thema aus, für welches sie selbst nur schwer einen Zugang finden konnten und wollten nun mit einem anschaulichen Modell zukünftig Abhilfe schaffen. Andere Schülerinnen und Schüler suchten sich das Thema aus, welches sie am meisten interessiert hat. Zunächst sammelten alle Ideen zur Umsetzung ihres Modells, recherchierten und fertigten Skizzen an. Dann wurden Materialien ausgewählt und erste Prototypen gebaut. Manch einer musste feststellen, dass die erste Idee sich so nicht umsetzen ließ und suchte nach neuen Ansätzen und Lösungen. Die Schülerinnen und Schüler packte der Ehrgeiz und so wurde zuhause viel Zeit und Liebe fürs Detail in die Herstellung der Modelle investiert. Die Arbeit zahlte sich aus, das Resultat beeindruckte Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitschülerinnen und Mitschüler gleichermaßen und die Modelle wurden sogleich im Unterricht eingesetzt.

Neben filigranen Mitosemodellen gibt es sehr anschauliche Modelle zum Prozess der Transkription und Translation aus der Proteinbiosynthese und DNA-Modelle, welche ein Chromosom bis ins kleinste Detail sichtbar machen. Auch der Aufbau einer Zellmembran und einer Pflanzenzelle wurde sehr clever umgesetzt.

Die Neurobiologie kam ebenfalls nicht zu kurz. So entstand ein Kunstwerk aus filigranen Neuronentypen im Bilderrahmen, ein technisch konstruiertes Motoneuron, durch welches die Reizweiterleitung durch eine programmierte LED-Lampe sichtbar gemacht wird sowie ein flexibel umbaubares Motoneuron. Wer tiefer in das Thema einsteigt und sich mit den Ionenverhältnissen am Axon einer Nervenzelle beschäftigt, kann sich nun die Natrium-Kalium-Ionenpumpe durch ein sehr anschauliches Modell besser vorstellen und versteht dabei auch gleich, weshalb dieser Prozess Energie benötigt.

Auch einen Blick direkt in das menschliche Auge zu werfen ist zukünftig am OHG möglich, dies lässt sich aufgrund eines umgebauten Fußballs realisieren und die aufklappbare Pinnwand zum Auge klärt letzte Fragen.

Ein großes Lob an dieser Stelle für die spitzen Leistungen der Schülerinnen und Schüler, es hat viel Freude gemacht, dieses spannende Projekt zu begleiten und die Modelle nun für unserer Sammlung nutzen zu können!

Arnold

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